Diese Seite beleuchtet das Funktionieren von RFID-Systemen im Detail – über Grundlagen hinaus – und geht auf fortgeschrittene technische Aspekte ein. Wenn Sie neu einsteigen, empfehlen wir zuerst unsere Einführungsseite zur RFID-Technologie.
RFID-Tags (Transponder) enthalten einen Mikrochip und eine Antenne: Der Chip speichert eindeutige Identifikationsdaten, die Antenne ermöglicht die Kommunikation mit RFID-Lesern. Es gibt drei Haupttypen: passive, aktive und semi-passive Tags.
Mehr zur Funktionsweise und Speicherstruktur von RFID-Tags finden Sie auf unserer Info-Seite: Speicher von RFID-Tags.
RFID-Leser befragen Tags und empfangen deren Daten. Stationär oder mobil binden sie sich über Middleware in Unternehmenssysteme ein. In Europa wird typischerweise bis 2 W (33 dBm) betrieben, in Nordamerika bis 4 W (36 dBm).
Die Antenne bestimmt Reichweite und Effizienz: direktional oder omnidirektional – je nach Anwendung und Betriebsband.
Middleware verbindet RFID-Geräte mit ERP/MES/WMS, filtert, normalisiert und aggregiert Daten für eine robuste End-to-End-Integration.
Mehr Infos zu den RFID-Frequenzen weltweit.
Modulation (AM, FM, PM) und Codierverfahren erhöhen die Zuverlässigkeit der RFID-Funkverbindung, reduzieren Fehler und Interferenzen und machen den Link robuster.
RFID-Tags können aus der Ferne gelesen werden. Zum Schutz der Privatsphäre kommen u. a. Kill-Command, Randomisierung von IDs oder Backend-Anonymisierung zum Einsatz.
Ein typisches Beispiel ist die pharmazeutische Kühlkette: RFID-Systeme überwachen Position und Temperatur der Produkte während Transport und Lagerung und sichern Qualität, Compliance und Rückverfolgbarkeit.