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Häufig gestellte Fragen zu RFID- & NFC-Tags

Alles, was Sie über maßgeschneiderte RFID- und NFC-Tags wissen möchten: Frequenzen, Chips, IP-Schutzarten, Preise und wie Sie ein kostenloses Testmuster anfordern. Keine Antwort gefunden? Kontaktieren Sie uns — wir antworten innerhalb von 24 Stunden.

RFID- und NFC-Grundlagen

Ein RFID-Tag (Radio Frequency Identification) ist ein Gerät aus einem Mikrochip und einer Antenne, das die automatische Identifikation von Objekten per Funk ermöglicht, ohne Sichtverbindung und ohne Batterie (bei passiven Tags, die durch das Feld des Lesers per Induktion versorgt werden).

Es gibt drei Hauptfamilien: LF (125–134 kHz) für Tieridentifikation und Zutrittskontrolle; HF/NFC (13,56 MHz) für Zahlungen, Tickets und Smart Cards; UHF (860–960 MHz) für Logistik, Industrie und Retail, wo große Lesereichweiten benötigt werden.

NFC (Near Field Communication) ist ein aus RFID-HF abgeleiteter Standard, der bei 13,56 MHz mit einer maximalen Reichweite von 4–10 cm arbeitet. Alle NFC-Tags sind RFID, aber nicht alle RFID-Tags sind NFC.

Der praktische Unterschied: RFID UHF deckt Distanzen bis zu 10–12 m ab und ist ideal für die Massenerfassung (Lager, Portale, Produktionslinien). NFC ist für bidirektionale Einzelinteraktionen konzipiert, typischerweise mit Smartphones, für Authentifizierung, Proximity-Marketing und manuelle Inspektion.

FrequenzBandTypische ReichweiteHauptanwendungen
LF125–134 kHz10–15 cmZutrittskontrolle, Tieridentifikation, Automotive
HF / NFC13,56 MHzBis zu 1 mNFC-Zahlungen, Tickets, Smart Cards, Mode-Rückverfolgung
UHF860–960 MHzBis zu 12 mLogistik, Lager, Retail, Industrie, Abfallwirtschaft

Die Wahl der Frequenz hängt vom Material des Objekts, der erforderlichen Lesereichweite und der Betriebsumgebung ab. Dual-Frequency-Tags kombinieren UHF und NFC in einem einzigen Gerät.

Unter optimalen Bedingungen (Tag im Freifeld, Leser auf voller Leistung, hochgewinnbringende Antenne) erreicht ein passiver UHF-RFID-Tag 3 bis 12 m.

Die effektive Reichweite hängt ab von: der Leseleistung (maximal 2 W ERP in Europa gemäß ETSI EN 302 208), dem Antennentyp und -gewinn, der Ausrichtung des Tags zur Antenne, der Anwesenheit absorbierender Materialien (Metall, Flüssigkeiten) und HF-Umgebungsstörungen.

In industriellen Anwendungen mit moderaten Störungen ist eine zuverlässige Reichweite von 2 bis 5 m ohne spezifische Antennenoptimierung ein realistisches Ziel.

Ja — das ist einer der Hauptvorteile von RFID gegenüber Barcodes. Ein UHF-RFID-Leser kann Hunderte von Tags im Feld gleichzeitig identifizieren, dank des stochastischen ALOHA-Antikollisionsalgorithmus des Protokolls EPC Gen2 (ISO 18000-63).

Typische Geschwindigkeiten: 200 bis 800 Tags pro Sekunde unter kontrollierten Bedingungen. An einem Lagerportal wird eine komplette Palette mit 50–100 Artikeln in Sekundenbruchteilen inventarisiert, ohne die Verpackung zu öffnen und ohne dedizierten Bediener.

Standard-RFID-Tags funktionieren weder auf Metall einwandfrei (die leitende Oberfläche stört das Feld und verstimmt die Antenne) noch in der Nähe von Flüssigkeiten (Wasser absorbiert UHF-Wellen und reduziert die Reichweite drastisch).

Für Metallanwendungen gibt es On-Metal-Tags mit Schaum- oder Ferrit-Abstandsschichten, die die erforderliche dielektrische Trennung erzeugen. Für Flüssigkeiten werden spezielle Antennendesigns mit optimierten Strahlungsdiagrammen verwendet. Unsere Hard-Tags und RFID-Etiketten umfassen für beide Fälle entwickelte und getestete Lösungen — beschreiben Sie uns Ihre spezifische Anwendung.

Ein passiver RFID-Tag hat keine beweglichen Teile und keine Batterie, daher ist die operative Lebensdauer des Chips theoretisch unbegrenzt — typischerweise mit 10 bis 20 Jahren angegeben. Die praktische Grenze ist die mechanische und chemische Beständigkeit des physischen Gehäuses (Substrat, Beschichtung, Tag-Körper).

Unsere industriellen Hard-Tags sind für Beständigkeit gegen UV, Chemikalien, Druck und Temperaturen von −40 °C bis +260 °C (PEEK-Material) ausgelegt und gewährleisten Zuverlässigkeit über die gesamte Lebensdauer des verfolgten Assets.

Der EPC (Electronic Product Code) ist der von GS1 verwaltete Codierungsstandard zur eindeutigen Identifikation von Objekten über UHF-RFID-Tags. Das gebräuchlichste Format ist der EPC 96 Bit: ein Header + Unternehmensmanager-Nummer + Produktcode + eindeutige Seriennummer.

Er ist kompatibel mit ERP-, WMS- und Verwaltungssystemen aller großen Anbieter (SAP, Oracle, Microsoft). Ein einheitliches EPC-Schema ist grundlegend für die Interoperabilität in der gesamten Lieferkette. Alternativ werden proprietäre Codes verwendet, wenn GS1-Interoperabilität nicht erforderlich ist.

NFC-Tags und Smartphones

Ein NFC-Tag ist ein Etikett oder Einleger mit einem Mikrochip, der Daten im NDEF-Format (NFC Data Exchange Format) speichert. Wenn ein NFC-fähiges Smartphone angenähert wird, liest das Telefon den NDEF-Datensatz und kann automatisch eine URL öffnen, einen Kontakt speichern, eine App starten oder eine benutzerdefinierte Aktion ausführen.

Für das Lesen ist keine dedizierte App erforderlich: das Betriebssystem (Android und iOS) verarbeitet die Interaktion nativ. Zum Schreiben werden spezifische Apps benötigt, wie NFC Tools oder NFC TagWriter by NXP.

Android: Jedes Smartphone mit aktiviertem NFC (Einstellungen) kann ab Version 4.0 NFC-Tags lesen und beschreiben. Praktisch alle Android-Mittel-/Highend-Geräte seit 2012.

iOS: Ab dem iPhone XS/XR mit iOS 13+ ist es möglich, NFC-Tags zu lesen und zu beschreiben. iPhone 7, 8 und X können NFC mit einer App nur lesen. iPhone 6 und älter unterstützt kein NFC. Hinweis: NFC-Schreiben erfordert mindestens iPhone XS oder XR — es funktioniert nicht auf iPhone X.

Daten werden in NDEF-Datensätzen gespeichert. Die nützlichsten Formate sind:

  • URI — URL einer Webseite (Produktseite, Wartungsformular…)
  • Text — Freitext mit Sprachcode
  • vCard — Geschäftskontakt
  • WiFi — Netzwerkzugangsdaten für automatische Verbindung
  • Smart Poster — URL + Titel + Bild
  • AAR — Android Application Record, öffnet direkt eine App

Die Datenmenge hängt vom Chip ab: Der NTAG213 verfügt über 144 Byte Benutzerspeicher, der NTAG216 erreicht 888 Byte. Für Standard-URLs ist der NTAG213 immer ausreichend.

Alle drei sind NXP-Chips der NTAG2xx-Serie, konform zu ISO 14443-A und NFC Forum Type 2. Sie unterscheiden sich hauptsächlich im Benutzerspeicher:

ChipBenutzerspeicherTypischer Einsatz
NTAG213144 ByteKurze URLs, Produkt-ID, Asset-Rückverfolgung
NTAG215504 ByteMittlerer Inhalt, Nintendo-amiibo-Karten
NTAG216888 ByteMehrere Datensätze, erweiterte Daten, vollständige vCard

Alle unterstützen ein 32-Bit-Passwort, einen NFC-Zähler und eine Echtheitssignatur. Für die meisten industriellen Anwendungen ist der NTAG213 ausreichend.

Es gibt drei zunehmende Schutzstufen:

  1. 32-Bit-Passwort (PWD) — erfordert ein Passwort zum Schreiben; Lesen bleibt offen
  2. Lock Bytes — sperrt einzelne Speicherseiten dauerhaft als nur lesbar
  3. Permalock — irreversible Sperrung des gesamten Benutzerspeichers

Für industrielle Anwendungen, bei denen der Tag einmalig werkseitig beschrieben wird (z.B. Asset-Identifikation), garantiert Permalock, dass kein Endanwender die Daten ändern kann — auf Kosten der Unmöglichkeit, den Inhalt im Feld zu aktualisieren.

Standard-NFC-Tags funktionieren nicht direkt auf Metall: Die leitende Oberfläche stört das Magnetfeld bei 13,56 MHz und verhindert die induktive Kopplung mit dem Leser.

Für On-Metal-Anwendungen gibt es NFC-Tags mit einem Ferrit-Substrat, das den Chip elektromagnetisch von der Metalloberfläche isoliert. Unsere NFC-On-Metal-Hard-Tags integrieren diese Schicht und sind auf Stahl, Aluminium und Grauguss getestet — ideal für industrielle Asset-Rückverfolgung, Werkzeuge, Formen und Ausrüstung.

Wintag-Produkte

RFID-Etiketten — flexibel, mit Papier-, PET- oder PE-Substrat. Für die Applikation per Klebstoff auf ebene Flächen in nicht aggressiven Umgebungen konzipiert: Retail, leichte Logistik, Pharma. Geringe Kosten, Produktion in großen Stückzahlen.

Hard-Tags — starr, mit Gehäuse aus technischem Kunststoff (ABS, PA12, PEEK) oder Edelstahl. Konzipiert für Beständigkeit gegen Stöße, Vibrationen, Hochtemperaturen, Chemikalien, Untertauchen und Außenumgebungen. Geeignet für wertvolle Assets, die jahrelange oder jahrzehntelange dauerhafte Identifikation benötigen.

Wintag fertigt beide Typen mit UHF-, NFC- und Dual-Frequency-Chips.

Dual-Frequency-Tags kombinieren in einem einzigen Körper sowohl einen RFID-UHF-Einleger (860–960 MHz, Langstreckenlesen bis zu 10 m mit automatischem Portal) als auch einen NFC-HF-Chip (13,56 MHz, Lesen mit Smartphone aus wenigen Zentimetern).

Sie sind die ideale Lösung, wenn der Tag von beiden Systemen gelesen werden muss: zum Beispiel in einem Lager (UHF-Portal für automatische Inventur) und im Feld von einem Bediener (NFC mit Smartphone für manuelle Inspektion, Wartung oder Echtheitsprüfung).

Der IP-Schutzgrad (Ingress Protection, Norm IEC 60529) beschreibt die Beständigkeit des Tags gegen Feststoffe und Flüssigkeiten:

SchutzartWasserschutzTypische Anwendungen
IP67Untertauchen bei 1 m für 30 Min.Außenbereich, Regen, manuelle Reinigung
IP68Dauertauchen (vereinbarte Tiefe)Unterwasseranwendungen, feuchte Umgebungen
IP69KHochdruck-Hochtemperatur-WasserstrahlIndustriewäscherei, Lebensmittel, Autoklav

Unsere Hard-Tags sind bis IP69K für anspruchsvollste Anwendungen erhältlich.

Ja. Unsere industriellen Hard-Tags sind in verschiedenen Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften erhältlich:

  • ABS — bis zu 85 °C, gute mechanische Beständigkeit, geringe Kosten
  • Nylon PA12 — bis zu 120 °C, beständig gegen Öle und Kraftstoffe
  • PEEK — bis zu 260 °C, ideal für Autoklav, Öl & Gas, aggressive Umgebungen
  • Edelstahl 316L — für schwere chemische Umgebungen und extreme Temperaturen

Für UV-Beständigkeit werden Materialien mit Additiven stabilisiert und mindestens 1.000 Stunden nach ISO 4892-3 getestet. Der RFID-Chip bleibt funktionsfähig, da er durch das starre Gehäuse geschützt ist.

RFID UHF: Impinj-Chips (Monza R6, M700, M800) und NXP UCODE 8/9 — konform zu EPC Gen2 / ISO 18000-63. Optimiert für das Lesen auf Metall und Flüssigkeiten.

NFC/HF: NXP NTAG213/215/216 (Allgemeinzweck), NTAG424 DNA (sichere Authentifizierung mit AES-128 und SUN), MIFARE Ultralight C und DESFire EV3 (Zugang und Zahlungen), ST25TV02K (Automotive).

Die Chip-Auswahl wird mit dem Kunden während der Entwurfsphase festgelegt, entsprechend den Anforderungen an Speicher, Sicherheit, Reichweite und Lesersystem.

Ja, wir stellen kostenlose Muster zur Verfügung, um die Kompatibilität unserer Tags mit Ihrer spezifischen Anwendung zu bewerten. Beschreiben Sie einfach:

  • Das Material des zu verfolgenden Objekts (Metall, Kunststoff, Flüssigkeit, Stoff…)
  • Die Betriebsumgebung (Temperatur, Chemikalien, Feuchtigkeit, Außenbereich…)
  • Das bereits vorhandene oder geplante RFID-System (Leser, Software, Norm)

Unser technisches Team wählt die am besten geeigneten Muster aus und sendet sie Ihnen ohne Bestellverpflichtung. Kostenlose Muster anfordern →

Anpassung und Bestellungen

Die MOQ hängt vom Produkttyp und dem erforderlichen Anpassungsgrad ab:

  • Standard-RFID-Etiketten: ab 500 Stück
  • Hard-Tags mit Farb- oder Mechanikanpassung: typischerweise 200 bis 500 Stück
  • Testmuster und Evaluierungsprototypen: ohne MOQ

Kontaktieren Sie uns mit Ihren Projektdetails: Wir suchen immer nach der flexibelsten Lösung, insbesondere in der ersten Evaluierungsphase.

Ja, wir bieten einen werksseitigen Codierungsservice an:

RFID UHF: Wir codieren den EPC nach Ihren Schemata (SGTIN-96, SSCC-96, GIAI-96 oder proprietäre Codes), mit optionaler Sperrung der TID- oder Benutzerspeicher, um Überschreiben im Feld zu verhindern.

NFC-Tags: Wir schreiben individuelle NDEF-Datensätze (URL, Text, vCard usw.) und können vor der Lieferung Passwortschutz oder dauerhaftes Sperren anwenden.

Der Service umfasst vollständige Rückverfolgbarkeit: Bericht mit jedem produzierten Tag, zugewiesenem EPC/UID und Ergebnis des Funktionstests.

Grafisch: Farbdruck des Firmenlogos, linearer oder 2D-Barcode (QR/DataMatrix), fortlaufende Nummerierung, Seriennummer, individueller Text, RAL-Sonderfarben.

Mechanisch: Durchgangs- oder Sacklochbohrungen für die Befestigung, Kerben, Metalleinsätze für Außen-/Innengewinde, an die Montage auf spezifischen Teilen des zu verfolgenden Assets angepasste Geometrie.

Material: Wahl des Gehäusematerials und der Oberflächenbeschichtung entsprechend der Betriebsumgebung. Jede Anpassung wird am Prototyp vor der Serienproduktion geprüft.

  • Evaluierungsmuster: 5 bis 10 Arbeitstage
  • Erste Lieferung (Prototyp + Kleinserie): 3 bis 5 Wochen
  • Serienbestellungen auf bereits entwickelten Artikeln: 2 bis 4 Wochen

Die Lieferzeiten variieren je nach Produktkomplexität und Chipverfügbarkeit am Markt. Wir kommunizieren immer ein bestätigtes Lieferdatum vor Produktionsbeginn.

Ja, ein wichtiger Teil unserer Tätigkeit ist Systemintegratoren und Softwarehäusern gewidmet, die einen zuverlässigen Tag-Lieferanten für ihre Kundenprojekte suchen. Wir bieten:

  • Dedizierte Preisgestaltung für Weiterverkauf und langfristige Partnerschaften
  • Technischen Support während der Systementwurfsphase
  • Tags getestet auf mehreren Marktlesern (Zebra, Impinj, Feig, HID, Chainway)
  • Vollständige technische Dokumentation (Datenblätter, Zertifizierungen, Testberichte)
  • Kostenlose Muster für Integrationstests

Kontaktieren Sie uns, um eine Partnerschaft zu erkunden →

Anwendungen nach Branche

Die Hauptbranchen, in denen wir tätig sind:

  • Abfallwirtschaft — Behälter- und Containerverfolgung für die Müllabfuhr
  • Öl & Gas — Geräte- und Instrumentenidentifikation in ATEX-Umgebungen
  • Mode und Luxus — Bekleidungsrückverfolgung und Fälschungsschutz mit NFC
  • Logistik und Lager — automatische Inventur, Portale, Kommissionierprüfung
  • Industriefertigung — WIP-Verfolgung, Formen- und Werkzeugverwaltung
  • Hebezeuge — gesetzliche Konformität EN 818-7 / EN 1677 für Inspektion und Wartung
  • Industriewäscherei — bis 160 °C zertifizierte Tags für die Bekleidungsrückverfolgung beim Waschen
  • Lebensmittel — HACCP-Konformität, Rückverfolgbarkeit in Hochdruckreinigungsumgebungen

In einem RFID-Lager trägt jede Logistikeinheit (Palette, Packstück, Artikel) einen UHF-RFID-Tag. Festleser an Portalen erfassen Ein- und Ausgangsbewegungen automatisch ohne dedizierten Bediener. Die Daten werden in Echtzeit an das WMS übertragen.

Der Vorteil gegenüber Barcodes: keine Sichtverbindung erforderlich, Lesen von Dutzenden von Artikeln pro Sekunde, automatische Inventur mit tragbarem RFID-Terminal in Minuten statt Stunden. Der ROI wird typischerweise über die Reduktion von Kommissionierfehlern, die Eliminierung manueller Inventuren und die Reduktion von Bestandsdifferenzen berechnet.

Ja, das ist eine der Hauptanwendungen unserer Hard-Tags. Der RFID-Tag wird in den Deckel oder den Körper des Behälters oder Containers integriert. Das Sammelfahrzeug ist mit einem UHF-Leser ausgestattet, der jeden Behälter beim Leeren automatisch identifiziert und Zeitstempel, GPS-Position und Gewicht erfasst.

Die Daten fließen in die Abfallmanagementsoftware für die verbrauchsabhängige Gebührenerhebung und gesetzliche Konformität. Unsere Hard-Tags für die Abfallwirtschaft sind für jahrzehntelangen Außeneinsatz, Hochdruckreinigung und extreme Temperaturen ausgelegt.

Ja. In der Mode- und Luxusbranche werden dünne UHF-RFID-Etiketten in Kleidungsstücke eingenäht oder aufgebügelt, um die Ladenbestandsverwaltung (EAS Diebstahlsicherung + Inventar in einem einzigen Tag) und die Lieferkette zu verwalten.

Für den Fälschungsschutz im Luxussegment werden NFC-Tags mit SUN-Authentifizierung verwendet (NTAG424-DNA-Chip): Jede Smartphone-Interaktion generiert einen kryptografisch serverseitig verifizierbaren eindeutigen Code, der nicht geklont werden kann. Der Endkunde kann die Produktechtheit durch Annähern seines iPhones oder Android-Geräts an den Tag prüfen.

Die DSGVO gilt nur, wenn RFID-Daten eine natürliche Person direkt oder indirekt identifizieren. Tags zur Verfolgung von Waren (Behälter, Paletten, Werkzeuge, Produkte) fallen nicht in den Anwendungsbereich der DSGVO.

Wenn ein Tag mit einer Person verknüpft ist (Mitarbeiterausweis, medizinisches Armband, Zugangskarte), gelten Datenschutzerklärungspflichten, Datenminimierung und DSFA-Verpflichtungen (bei Hochrisikoverarbeitung). Unsere Tags unterstützen Pseudonymisierungstechniken (Trennung der RFID-Kennung von personenbezogenen Daten in der Datenbank) zur Umsetzung von Privacy-by-Design.

Preise und Beratung

Die Preise hängen vom Produkttyp, der Stückzahl, dem Chip und dem Anpassungsgrad ab:

  • Standard-UHF-RFID-Etiketten — ab wenigen Cent pro Stück bei großen Mengen (10.000+)
  • Industrielle Hard-Tags — typische Spanne von 0,80 € bis 6 € pro Tag je nach Chip, Material, mechanischer Komplexität und Oberfläche

Der beste Weg zu einem genauen Preis ist, Ihr Projekt zu beschreiben: Wir antworten innerhalb von 48 Arbeitsstunden mit einem individuellen Angebot.

Die Beratung beginnt mit einem Anruf oder einem Kontaktformular, in dem Sie Ihre Anwendungsanforderung beschreiben: Material des zu verfolgenden Objekts, Betriebsumgebung (Temperatur, Chemikalien, Feuchtigkeit), vorhandenes oder geplantes RFID-System, erwartete Stückzahlen.

Unser technisches Team analysiert den Fall, schlägt die geeignetste Lösung vor (Chip, Form, Material, mechanischer Schutz) und organisiert den Versand von Mustern für Tests unter realen Bedingungen. Das Ziel ist nicht, einen Standard-Tag zu verkaufen: Es ist, den für Ihren spezifischen Fall geeigneten Tag zu entwickeln.

Füllen Sie das Kontaktformular aus oder schreiben Sie an info@wintag.it mit folgenden Angaben:

  • Anwendungstyp und Branche
  • Material des zu verfolgenden Objekts
  • Voraussichtliche Jahresmenge
  • Gewünschte Frequenz (UHF / NFC / Dual)
  • Eventuelle Umgebungsanforderungen (Temperatur, IP-Schutzart, Chemikalien)

Wir antworten innerhalb von 48 Arbeitsstunden mit einem ersten technischen Vorschlag und bei Bedarf ergänzenden Fragen zur Optimierung der Lösung.

Praktische Fragen: Den richtigen Tag wählen

Für Tonnen und Behälter eignet sich ein passiver UHF-RFID-Tag für die Anwendung auf Kunststoff (HDPE), witterungsbeständig, stoß- und druckfest, automatisch auslesbar durch den Lesekopf am Sammelfahrzeug, ohne dass dieses anhalten muss.

Kontaktieren Sie uns für eine Beratung zur passenden Lösung für Ihren Sammeldienst.

Das hängt vom Tag ab: ein Standardtag baut bei Kontakt mit Ölen, Lösungsmitteln oder extremen Temperaturen schnell ab. Ein Rugged-Tag mit IP67/68-Gehäuse und chemikalienbeständigen Materialien kann hingegen in derselben Umgebung 10 Jahre oder länger halten.

Nein. RFID lässt sich über Middleware und dedizierte APIs normalerweise in Ihr bestehendes ERP-, WMS- oder CRM-System integrieren, ohne dass die vorhandene Software ersetzt werden muss.

Das hängt von der Anwendung ab. Die günstigsten RFID-Etiketten sind für den einmaligen Gebrauch auf Produktebene konzipiert. Industrielle Hard-Tags hingegen sind darauf ausgelegt, jahrelang auf Assets wiederverwendet zu werden, die mehrfach in den Prozess zurückkehren, etwa Paletten, Behälter oder Ausrüstung.

Es gibt spezielle Tags, die industrieller Wäsche und Autoklavzyklen standhalten, etwa im Lebensmittel- oder Gesundheitsbereich. Ein Standardtag hält diesen Bedingungen nicht stand: die maximale Zyklustemperatur und die verwendeten Chemikalien sollten vor der Auswahl immer geprüft werden.

Das Handlesegerät erfordert einen Bediener, der manuell einen oder wenige Tags nacheinander scannt — nützlich für mobile Inventuren. Das feste Torlesegerät liest automatisch alle durchlaufenden Tags, ohne menschliches Eingreifen: die richtige Wahl für Prozesse mit hohem Durchsatz wie Lager oder Produktion.

Metall reflektiert Funkwellen und stört einen Standard-RFID-Tag. Deshalb gibt es "On-Metal"-Tags mit spezieller Abschirmung, die eigens für den Einsatz auf Metalloberflächen entwickelt wurden, mit einer Lesereichweite vergleichbar zu einem Standardtag auf anderen Materialien.

Ja. Im Gegensatz zum Barcode, der eine saubere optische Lesung erfordert, liest RFID per Funkfrequenz und wird durch Schmutz, Staub oder Lack auf dem Tag nicht beeinträchtigt — einer der Gründe, warum es in Industrieumgebungen bevorzugt wird.

Keine passende Antwort gefunden? Unser technisches Team steht zur Verfügung, um Ihren spezifischen Fall zu analysieren und die geeignetste RFID- oder NFC-Lösung vorzuschlagen — ohne Verpflichtung.
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